Verfasst von: Marcel | Mai 24, 2011

Erlebnis Rennsteig, Oder, einen Schritt näher zu sich lebst

So, die Tage nach dem Rennsteig 2011 sind vergangen und der Lauf der mich lange Zeit schwer beschäftigt hat zappelt in meinen Erinnerungen wie ein äußerst lebhaftes kleines Kind welches unbedingt wieder weiter spielen will, sich nur noch ein bißchen gedulden muss.

Und somit werde ich nun mal alle die diesen Artikel lesen werden auf eine klitze kleine Reise entführen.

Alles begann am Abend des 20.05.2011. Es war eine 333 km lange Fahrt bis nach Eisenach zu der Jessi und ich am Nachmittag aufbrachen um Den Mythos Rennsteiglauf selber erfahren zu können. Nach knapp vier Stunden Fahrt sind wir etwas müde aber immer noch guter Dinge in Eisenach angekommen und trafen uns, nachdem wir unsere Sachen abgelegt hatten gleich mal mit Heidi, Florian und Uwe. Startnummern holen, Nudeln schnappen und im Festzelt schon mal ein wenig vorfeiern und die Stimmung die hier und Heute schon mal spitze war genießen. Nach langem warten und auch mal der ein oder anderen SMS standen dann endlich Steffen und Melanie links etwas neben uns im Zelt und begrüßten erst mal einige Leute. ich glaube Martin war auch dabei, bin mir aber nicht ganz sicher. ca 15 min später lösten sie sich von Ihnen da wir auch verabredet waren und sie erblickten einen total aufgeregten jungen Mann der sich die Arme aus dem Leib gewunken hat. Das war ICH. 😀 Da standen sie nun, und außer dass ich Steffen bei weitem nicht so dünn eingeschätzt hatte war mir so, als traf ich alte Freunde wieder mit denen ich unbedingt über die vergangenen Jahre plaudern wollte. Die Beiden sind so warmherzige und höchst sympatische Menschen die einfach nur Freunde sein können. Mich wundert es nun gar nicht mehr, dass sie Gott und die welt kennen, denn so offen und unbefangen wurde ich außer von Marcus vor einigen wochen lange nicht mehr in Empfang genommen. wir wechselten noch ein parr Worte und verabredeten uns dann für den start am nächsten Morgen. Dann gingen wir auch bald zur Unterkunft und schliefen komischerweise tief und fest ein. als dann am nächsten Morgen um 4:30 der wecker klingelte, wollte ich es kaum glauben. der Tag war da. noch 1:30h und dann sollte das Abenteuer beginnen. ich zog meine Klamotten an und machte mich mich auf zum Frühstück. Uwe war genau so pünktlich wie ich, und so machten wir und viertel nach fünf auf den Weg zum Marktplatz in Eisenach. Dort trafen wir ziemlich schnell auf  Steffen, Melanie und auch auf Petra welche mich noch kurz vorher angerufen hat und sich auch mit mir am Brunnen verabredette. Einige andere Blogger und FB bekanntschaften tauchten auch wie aus dem nichts auf. leider kann ich mir Gesichter und Namen beim ersten kurzen Kontakt nur schwer merke, daher sei mir verziehen wenn ich nicht jeden namentlich erwähnen kann. Schnell wurden noch mal einige Fotos gemacht und dann ging es auch schon los. Alle wünschten sich noch einen schönen Lauf und gesund anzukommen.

Nachdem wir aus der Stad raus waren sollte mich die böse Überraschung gleich treffen, es geht begauf… Häää kann mir das nicht einer sagen, dass das hier ein Begrlauf sein soll??!! hmm na ja, wenn ich schon mal hier bin, kann ich ja auch mit machen 😉 Und so begab ich mich auf eine lange bergige ReiseDie ersten Kilometer lief ich noch mit Uwe mit, aber nach kurzer Zeit merkte ich, dass er mir zu schnell war. Ich drosselte das Tempo und ließ Ihn ziehen. Da war ich nun, allein unter Zweitausend mehr oder weniger erfahrenen Ultraläufern und versuchte meine Erfahrungen zu sammeln. Nach einiger Zeit war ich warm und durchgeschwitzt. Ich fühlte mich wohl und von meinen Problemen mit dem Fuß war erst mal nichts zu spüren. Nur wenn ich direkt auf einen stein trat zog es kurz im Gelenk. Das nam ich nicht weiter ernst und ging meinen Weg. Ich fand gefallen an alledem und genoss den Morgen. die Vögel zwitscherten im Wald und es war eine herlich frische Luft. die Sonne küsste uns wach und die ersten Endrophine brachten zusammen mit den Strahlen genau das Gefühl das ich nun haben wollte 😀

Nach ca 20 km dann aber der erste kleine Schreck, die Waden machten Anzeichen als würden sie verkrampfen vollen. Ich verstand das nicht. Denn ich hatte im Training weit längere Läufe gemacht ohne auch nur einen Krampf zu bekommen. Nun gut, ein wenig langsamer und dann werden wir ja sehen. Dann nach km 25 der schock. die linke Wade zog sich zusammen und drückte mich zu Boden. Ich konnte es nicht fassen. Ich überdehnte den Muskel mit Hilfe eines anderen Läufers, und blieb erst mal kurz sitzen. Wie peinlich war das denn??!! Wie soll ich denn bitte noch knapp 50km mit Krämpfen laufen??? das kann doch nicht gehen dachte ich mir. Ich war den Tränen nahe und humpelte erst mal weiter. Die nächsten zwei Kilometer wog ich ab was ich tun sollte. Ich dahcte die ganze Zeit darüber nach ob es möglich sein kann, dass man 50 km mit verkrampfenden Muskeln schaffen kann. Und kam zu dem Entschluss, dass es meiner Meinung nach schwachsinn sei es zu versuchen. Ich telefonierte mit Jessi und sagte Ihr, dass ich vieleicht aufgeben wüsse und mich abholen lassen muss. Aber ich hatte mich aus irgend einem Grund noch nicht entschieden.

Bei KM 32 zog auf einmal Steffen an mir vorbei und lief locker flockig dahin. ich hatte Mühe an ihn rann zu kommen ohne zu stürzen und tipte Ihm auf die Schulter. Er drehte sich verwundert um und sah mich erstaunt an. fragte was los sei, und ich erklärte Ihm meine Problematik. Er fragte mich eb ich spinne. Ich und aufgeben??? kommt nicht in Frage. „Du schafst das. und wenn du noch 8 Stunden brauchst. Wenn du Probleme hast, kannst du sie einfach akzeptieren und dich mit Ihnen anfreunden. Ändern kannst du es sowieso nicht. Du schafst das!!! Ich filme deinen Zieleinlauf. Ich glaube an Dich und werde auf dich warten. Denk an deinen Schatz. tu es für Jessi“ Das waren genug Gründe und ab dem Moment wusste ich, ich würde heute nicht aufgeben. Wenn mich keiner von der Strecke schleppt dann werde ich laufen und ich werde ankommen. Und wenn es als Letzter ist, dann soll es so sein. Meine Pläne bzgl der Zeit hatten sich ohnehin erledigt, daher kam es nur noch darauf an das Ziel in Schmiedefeld zu sehen. Und ich akzeptierte auch, dass ich vermutlich weit länger als 10 Stunden brauchen würde. Sammle ich eben Erfahrung. Wenn ich zu blöd bin zum laufen und die ersten zwanzig Kilometer in 2 Stunden runter reißen muss, bin ich slebst Schuld, und muss mich nun auch mit den Konsequenzen rumschlagen. Also ging es weiter. Immer wieder verkrampften die Waden beide und nach ca 35 km dann auch die Oberschenkel. Krämpfe in den Waden sind echt doof… aber in den Oberschenkelinnenseiten sind sie die Hölle, dass könnt ihr mir glauben. und wenn sie dann auch beiden Seiten gleichzeitig kommen muss mann schon fast wieder lachen so mies ist das. An dieser Stelle mal einen vermutlich ungelesenen Dank an alle die mir geholfen haben meine Probleme zu ertragen und die Kräpfe zu lösen. Immer wieder muss ich lange Strecken gehen und wollte so einfach noch schneller unterwegs sein als die Walker. Das muss schon noch gehen. Und wenn es dann gerade ging oder leicht bergab, konnte ich sogar laufen. und so kämpfte ich mich dann Stück für Stück durch Den Thüringer Wald. Und da ich meine Situation akzeptiert hatte, machte es mir sogar wieder ein wenig Spass. und ich machte Witze über meine Delitanz. Immer wieder ging ich zu boden und wand mich im Gras. Jämmerlich!!! und so was will ein guter Läufer sein?? Ich hatte viel Zeit über meine Einstellung zum Laufen nachzudenken was glaube ich in solchen Momenten normal ist. Ich dachte zum Beispiel noch bei km 30 dass ich nie wieder einen längeren Lauf machen werde als einen Marathon. Den kann ich planen und nach Zeit laufen. Aber das schaffe ich bei einem sochen Lauf einfach nicht. Nach weiteren 15 km dachte ich da schon anders. Hey… Ich stehe noch und bewege mich Richtung Ziel. Was solls also, ist doch alles im grünen Bereich. Dann kam km 50…55…60…und ich stehe immer noch. hatte zwar mittlerweile meine Brille und viel Zeit verloren, aber ich stand noch, und konnte meinem Schatz stolz sagen, ich werde ins Ziel kommen. Wann sit zweitranging. so um die zehn Stunden werde ich wohl brauchen. Aber ich werde in schmiedefeld, dem „schönsten Ziel der welt“ heut über die Zeitnahmematte laufen. Und egal was die Uhr anzeigt, ich werde stolz sagen, Das ist meine erste Rennsteiglaufzeit. mit viel Schweiß und Tränen erkämpft und ehrlich errungen. Ich werde siegen. Heute und hier und werde aus diesem Lauf , nach diesem Tag stolz sagen“ Ich gebe nicht so einfach auf. da muss man mich schon von der Strecke tragen.

Dann genoss ich einfach nur noch die Natur und ließ mich noch am höchsten Punkt des Laufes fotografieren. Dem Behrberg

Immer wieder traf ich auf Läufer die auch mit Krämpfen zu tun hatten und sich quälten. ich verteilte meine letzten Salz und Magnesiumtabletten da sie bei mir ohne Wirkung blieben. Anderen weiderum halfen sie. Und sie konnten mich dann noch einholen und sich bedanken. Auch was schönes dachte ich. ich fresse die Teile wie Smartis, und anderen helfen sie. Aber schön… dann habe ich doch noch was gutes geleistet. Die Natur war bei diesem Lauf der Hammer. Wärend es im Ziel schon regnette war es bei uns fast immer trocken und wir konnten nur die entfernten Ausläufer des Gewitters sehen. Auf den höheren Wegen war es dann ein Gefühl als liefe man durch einen Urwald. Es tropfte von den Bäumen und die Vögel sangen. Die Luft war teils schon zum schneiden dick. Ich blieb einfach mal einen Moment stehen und genoss die Aussicht. Alles umm mich herrum war mir egal und ich grinste in die Ferne. An dieser Stelle erwischte ich mich dabei wie ich davon träumte noch an ganz anderen Orten der Erde laufen zu wollen. Egal wie shcnell man ist. Wenn man sich nicht die Zeit nimmt die wichtigen Momente bei einem solche Erlebniss auszukosten und zu genießen war der Tag und die Schinderei vergebens. So nah bei mir selbst wie in diesen Momenten war ich noch nie in meinem Leben. Und das habe ich dir zu verdanken Steffen. Hättest du mich nicht anniemiert, hätte ich vermutlich aufgegeben und wäre als geknicktes kleines Häufchen Elend nach Hause gefahren. So aber, sitze ich nun hier und freue mich auf alles was mich noch erwarten wird. Und ich werde alle Hürden dankend nehmen. Kurz vor dem Ziel lief ich dann noch auf eine Frau auf die auch Krämpfe hatte. Sie massierte gerade Ihre Oberschenkel. Ich sagte Ihr, dass ich auch schon seit 50 km Probleme hatte. und das  wir doch die letzten Meter zusammen laufen könnten. Sie war eine erfahrene Läuferin für die es schon der 127!!!!! Ultra war. Krass. Sie sagte, dass das was ich da mache genau der weg ist um zu einem guten Ultraläufer zu werden und das es auch lange Kanten gibt die einfach nur spass machen.  Nicht alle tun weh sagte sie. solche kurzen Bekantschaften machte ich an diesem Tag sehr viele. Dann war es so weit. ich war auf der zielgeraden ohne es mitbekommen zu haben. Sie sagte mir ich könne jetzt laufen und genießen. Eine Sekunde später verstand ich was sie damit meinte Auch nach über neun Stunden wurde ich bejubelt als hätte ich geweonnen.  Ich suchte meinen Schatz, doch sah nach langem Suchen Steffen wie er mit der Kammera in der Hand rum fuchtelte. Er machte noch einige Fotos und dann genoss ich den Zieleinlauf.  Die Uhr blieb bei knapp 9:25h stehen. Ich hatte es geschafft. ich war knapp 73 m am stück gelaufen. und das in den Bergen. Ich hatte nicht aufgegeben. Ich versuchte die Fassung zu bewahren, doch es ging nicht. Jessi kam mit einem Lebkuchenherz mit dem Schriftzug  „SIEGER“ an und hängte es mir um den Hals. mir schossen augenblicklich die Tränen ins Gesicht und schon wusste ich warum ich das alles getahn habe. für genau dieses Gefühl und für diesen Moment. Uwe, Steffen, Melanie und Heidi fielen mir um den Hals und gratulierten mir zu meiner Leistung. Die Zeit??? hmm die steht nun da und langweilt sich. Denn sie ist für mich zur absoluten Nebensache geworden. nachdem ich meine Sachen geholt hatte und ich duschen war, begaben wir uns auf den weg zum T-Shirt Stand. es gab für die Supermarathonis noch ein Finishershirt. welches richtig toll ist. ich zog es sofort an und trug es mit stolz.

Nun war es geschaft. der Supermaraton am Rennsteig ist geschaft und lebt in meiner Erinnerung weiter. Ich hoffe diese kleine Reise hat auch euch Spass gemacht und ich konnte ein wenig der Magie die mich teilweise zu umgeben schien weiter geben. Einen großen Dank an Steffen!!! Was du mir gesagt hast hat etwas in mir bewegt. Außedem einen Riesen Dank an Meinen Schatz. Du bist immer da und erträgst jedes Gejammer nahezu ohne dich zu beschwehren. Ich Liebe Dich.

Das Jessi und ich Steffen und Melanie kennen lernen durften war einfach toll. Wieder zwei Menschen mit denen wir uns sicherlich mal treffen werden um sie näher kennen zu lernen. Auch du Petra bist mir sehr sympatisch gewesen, auch wenn wir nur kurz mit einander zu tun hatten. Wir werden uns sicherlich wieder sehen.

Das war der Rennsteiglauf 2011. und wir werden wieder kommen. Ich hoffe sehr, dass wir es im nächsten Jahr schon schaffen. Die Bilder werden noch eingestellt. Dazu fehlt jetzt leider noch die Zeit.  Alles Gute und Danke an alle die diesen Lauf zu einem für mich unvergesslichen Erlebniss haben werden lassen.

Euer MARCEL 😀

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Responses

  1. WOW – toller Bericht. Da kriegt man ja Gänsehaut. Super, wie du dich da durchgebissen hast!

    73km?!? Ich hab in den letzten Tagen mehrere Berichte über den Lauf gelesen. Aber trotzdem kann ich nicht fassen, was das für eine Leistung ist. Für mich sind die 42km momentan außerhalb des Vorstellbaren und dann 73km mit jeder Menge Höhenmetern. Wahnsinn!!

    Nachmals GLÜCKWUNSCH zu deinem Lauf!!

    LG Carsten

    • Hallo Pierle, erst mal herzlichst willkommen auf meiner Seite. Schön, wenn dir der Bericht gefallen hat. Die Anstrengung der letzten Tage ist nun verblasst, und es bleibt lediglich die Erinnnerung an ein traumhaftes Wochenende mit tollen Menschen und eben ein bißchen Laufen 😉 In sofern darf ich dir sagen, das auch für mich vor nicht all zu langer Zeit solche Strecken unvorstellbar gewesen sind. Meine Einstellung zum laufen hat sich jedoch mitlerweile grundlegend geändert, was das ganze in einem neuen Licht erscheinen lässt. Zeiten und Plazierungen werden für mich immer mehr zur Nebensache. Ich will wissen wo meine mentalen und körperlichen Grenzen sind wie schon der neue Name meiner Seite aussagt. Dieses Mal dachte ich zwar zwischendurch, dass diese schon erreicht sind, allerdings hat sich das geändert desdo länger ich unterwegs war. Hier ist noch lange nicht Schluss. So viel darf ich verraten, und ich werde noch viele Abenteuer erleben.
      Also, hab Spass an der Sache und schau was du daraus machst.
      Alles Gute
      Marcel 😀

  2. Applaus, lieber Marcel, Applaus! Unglaublich, zu was für einer starken Persönlichkeit Du Dich entwickelt hast. Ich bin stolz auf Dich! Ich hoffe, Du hast auch einige „Gedankenfotos“ für Dich auf der Strecke geschossen. Das kann Dir niemand mehr nehmen. Rennsteig-das bist jetzt zum Teil auch Du.

    • Danke auch dir meine Beste, da du immer so fest daran geglaubt hast, konnte ich doch nicht einfach aufgeben. 😉
      Und Gedankenfotos sind viele vorhanden, ich würde sogar so weit gehen und sagen, das ich es fast schaffe im Geiste den ganzen Lauf noch mal zu laufen so präsent sind die Erinnerungen, wobei die Schmerzen in den Hintergrund rücken und die tollen Erlebnisse die Oberhand gewonnen haben.
      Also, dir ein schönes Wochenende.
      Marcel 😀

  3. Hach ich muss mich erst einmal schütteln.
    Gänsehaut pur weil ich genau weiss was du durchgemacht hast und wie dann im Anschluss deine Gefühle waren.
    Toll einfach Toll was du dort geleistet hast! Respekt mein „kleiner“ 🙂
    Ich bin stolz auf dich das du das so in einer fast schon „Soulrunner-Manier“ durchgezogen hast und nachher nur noch die Natur und die schönheit der Sache betrachtet hast.
    Klasse Marcel.

    LG
    Marco

    P.S. – wo??? sind den die Fotos?

    • Habe den Bericht auch gerade noch mal überflogen und geschaut ob alles passt. Und auch ich habe gleich wieder so ein komisches Kribbeln in den Hufen… 😉
      Das Wochenende hat mich wiedermal ein Stück vorran gebracht, und ich habe meine Grenzen nun noch lange nicht erreicht, so viel steht damit mal fest. Ich werde dieses Jahr noch einen richtig langen Kannten laufen, wo und wann werde ich noch sehen, vieleicht auch ganz allein, nur Der Wald und ich. Mal sehen. Nun ist erst mal Urlaub und da werde ich wie du ja weißt auch ein größeres Abenteuer erleben dürfen auf das ich mich schon freue wie ein kleiner Junge.
      Also, lass der Sehle freien Lauf und genieße das Leben.
      Dein Bruder
      Marcel 😀

  4. Herzlichen Glückwunsch, Marcel! Dein Titel ist sehr aussagekräftig – jedweder Kommentar ist im Prinzip überflüssig. Dennoch, einfach nur grandios. Und nebenher noch wunderbare Menschen treffen – besser geht es doch nicht. 🙂

    Gehe ihn weiter, jenen Weg der Selbsterkenntnis.

    Alles Gute,

    Marcus

    • Danke Marcus, kurz und bündige und ziemlich treffende antwort. Ich und Ich, wir Beide sind uns wieder ein Stück näher gekommen und hatten 9:30 h Zeit uns besser kennen zu lernen. Und mein Körper hat mir geflüstert, dass er dazu Bereit ist sich dem doch nun schon stärkerem Geiste unter zu ordnen wenn ich ihn anschließend wieder mit Respekt behnadle. Das tuhe ich zur Zeit und gönne Ihm Pause. In Vorfreude auf den Urlaub welcher einen neuen Abschnitt in meinem Läuferleben eröffnen wird.
      Dir nun ein schönes Wochenende.
      Marcel

  5. Ich denke, nachdem ich nun deinen Bericht gelesen habe, das ich wohl im nächsten Jahr zu 99,9% den Rennsteig in Angriff nehme und dann kann sich der Thüringer Wald auf etwas gefasst machen! 🙂
    Klasse Bericht und nochmals Glückwunsch zum Finish

    • Ja Frank, der Tag war der mit Abstand intensivste den ich bisher in meiner Zeit als Sportler erlebt habe. Nun ist es möglich, dass ich die Gegend als so beeindruckend empfunden habe weil ich nicht mehr so ganz beisammen war und mein Geist versucht hat mich von dem was ich tuhe abzulenken und mir die Schönheit der Welt gezeigt hat. Aber auch wenn ich da oben noch einmal laufen werde, werde ich änliche Gefühle empfinden wie bei diesem Lauf, da bin ich mir sicher.
      Wir werden uns auch noch mal treffen, darauf freue ich mich auch schon.
      Liebe Grüße
      Marcel

  6. Lieber Marcel,
    was soll ich sagen, dein Bericht und erst recht deine Leistung ist der absolute Wahnsinn! Und hör auf so in den höchsten Tönen von mir zu schwärmen, ich habe nichts besonderes gemacht, dir nur ein paar Tipps und vor allem Denkweisen vermittelt, einfach nur Denkanstöße, wie man mit solch schwierigen Situationen umgehen kann. Nicht mehr, den ganzen Rest, den unbedingten Willen, den sagenhaften Kampfgeist und die immense Kraftanstrengung hast du ganz alleine geleistet, nicht ich, vergiss das bitte nicht!
    Lieber Marcel, dieses Ding hat dich ganz weit nach vorne gebracht, dich als Läufer, aber auch dich als Mensch im privaten wie im beruflichen! Mal ganz ehrlich, wer ein solches Brett so wie du meistern kann, bitte wer oder was soll dich in all deinen Wegen aufhalten können? Marcel, du bist riesig über dich hinausgewachsen, hast unglaublich viel über dich gelernt und vor allem verstanden, mit schwierigen Situationen umzugehen, ohne hinzuschmeißen, das ist ganz großes Kino.
    Ich verneige mich vor dir, und das meine ich im Ernst!

    Schön, das wir dich und Jessie kennen lernen durften, ich danke dir dafür und hey, wir werden uns wieder sehen, bestimmt!

    Nochmals, Hut ab vor deiner Leistung,
    Steffen

    • Es ist nun mal so wie es ist Steffen, wenn ich dir nicht auf die Schulter getippt hätte als du an mir vorbei geflogen bist 😉 hätte ich all das vermutlich so nicht erleben dürfen, und manchmal sind es eben genz wenige aber sehr bedeutende und bewegende Worte die den feinen Unterschied zwischen Mensch und Freund ausmachen. Daher hast du einen eben so großen anteil an meiner Leistung wie ich. Ich freue mich riesig wenn wir uns wieder treffen, und vieleicht auch einfach mal vernab vom Wettkampftrubel ein privates Läufchen machen können.
      Wir werden sehen wie es wird.
      Bis dahin, Alles Gute.
      Ein Freund 😀

  7. Lieber Marcel,

    ich habe heute früh deinen Bericht regelrecht verschlungen und hätte fast noch meine Bahn verpasst…

    Du hast eine unglaubliche Leistung vollbracht – du hast dich so grandios durchgebissen, hast DEIN Ding durchgezogen und hast es geschafft! Du hast den Rennsteig bezwungen und bist jetzt ein Supermaratoni! Sei stolz auf dich!
    Ich habe mich riesig gefreut, daß wir uns kennengelernt haben und daß wir uns auch im Ziel nochmal begegnet sind.
    Nun erhole dich gut und dann auf ein Neues!
    Viele liebe Grüße
    Petra

    • Schön, dass dich mein Bericht derart gefesselt hat. Es war ein großes Erlebniss an dem ich da teilhaben durfte. Dich kennen zu lernen war schön. Der Eindruck von einem warmhrzigen liebevollen Menschen den ich von dir als Bloggerin hatte hat sich in unserem, wenn auch sehr kurzem Treffen direkt wieder gespiegelt. Das Treffen im Ziel war toll, und auch bei dir bin ich mir sicher, dass wir uns mal wieder sehen werden.
      Bis dahin wünsche ich dir weiterhin viel Freude am Laufen.
      Marcel 😀

  8. Gestern 70 Klicks auf meiner Seite… ist ja der Hammer. so viele waren sonst nur mal in einer Woche drauf 😉

  9. So,lieber Marcel, dann habe ich auch deinen Bericht über DEINEN Rennsteig-Lauf gelesen, du warst stark, hast durchgehalten trotz aller Widrigkeiten – und nur das zählt, das macht stolz und lässt uns die Freude am Laufen weiterhin behalten.

    Gut gemacht, du wirst es nie vergessen ! 8)


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