Verfasst von: Marcel | April 8, 2011

Überblick der letzten Woche

So, nun möchte ich mal einen Überblick über die letzte Woche abgeben. Nicht dass Ihr noch denkt ich war Faul, nein ganz im Gegenteil…

Angefangen mit der gesamten letzten Woche. Da habe ich insgesamt einen Umfang von ca 120 km abgespult. Was das meiste ist was ich in einer Woche je gelaufen bin. Den grandiosen Höhepunkt dieser Woche gab es am Samstag. Da bin ich am späten Vormittag zu einem langen Lauf aufgebrochen. Ich hatte vor erstmals in diesem Jahr die 4 Stundenmarke zu knacken. Es war ja ziemlich warm was mir ein wenig Sorgen machte wobei ich mich auch tierisch freute einmal in kurzen Klamotten unterwegs sein zu können ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass ich nach einer Weile auskühlen könnte.

Der Lauf startete mit leichten Magenbeschwerden was mich aber nicht störte da ich erst kurz vorher was gegessen hatte. Ich wusste, dass es sich wieder legen würde und ich nach einer Weile vermutlich ein um so größeres Wohlbefinden haben würde. Kurz gesagt war es im großen und Ganzen ein total schöner Lauf mit alles Facetten die ein solcher langer Lauf so mit sich bringen konnte.  Nur ernste Zweifel waren zu keinem Zeitpunkt da. Lediglich kurz vor schluss, als ich dann schon weit über 3 Stunden auf den Sohlen hatte hatte ich kurz das Bedürfniss eine kleine Abkürzung nehmen zu wollen.  Ich gab diesem Gedanken jdoch nicht nach und beendete so einen Lauf der eine reine Laufzeit von 4:03h und eine Gesamtzeit von ca 4:25h hatte. Somit hatte ich erstmals in diesem Jahr die 40 km Marke deutlich überschritten und müsste nach meinem Gefühl ungefär bei 45 km gelandet sein. Ein toller Lauf welcher mir jedoch auch erst mal alles abverlangte dachte ich, aber dazu später mehr 😉

Nun hatte ich zwei Tage Ruhe eingeplahnt an denen ich auch tolle Sachen erleben durfte. erst war ich mit meiner besseren Hälfte Sonntag brunchen und danach Tretboot fahren. Der sonnige Sonntag lud ja geradezu dazu ein. Und wie sollte es anders sein, fing ich nach kurzem so an zu schwitzen, dass ich die Badehose angezogen habe welche sich rein zufällig in meinen Rucksack verirt hatte und kurz darauf machte es auch schon “ PLATSCH “ und die Badesaison war für mich eröffnet. Brrrr war das frisch da drinnen. lange hält man es noch nicht aus in der ca 12 Grad kühlen Havel. Aber es war so toll, dass ich das im Laufe der Fahrt noch zwei mal wiederholen musste. Dann ging es noch Eis essen und den Omas einen Besuch abstatten wie es sich gehört.

Am Montag war dann komplett Trainingspause und am Dienstag hatte ich einen mittleren Lauf geplant welcher dann über 26 km gehan sollte und in einem Fahrtenspielähnlichen Tempolauf endete. Die ganze Power musste ja irgendwo hin. Nach 1:55h war auch diese Einheit abgeschlossen und ich wieder sehr zufrieden mit mir zu Hause angekommen. Nun sollte dann noch ein Tag Pause folgen bevor ich eine Nacht in Schmewitz verbringen wollte um mal wieder einen langen Lauf in dem Hohen Fläming zu absolvieren. Geplant waren hier erst mal ca 3 Stunden da es sehr windig war und ich auch einen ganzen Arbeitstag in den Knochen hatte. Aber meisetens kommt es anders, und zweitens als man läuft…

 

Ich fand irgendwie einen bestimmten Weg den ich nehmen wollte nicht den ich einmal 1:30 in die eine Richtung laufen wollte und dann wieder zurück einfach nicht richtig. Und ständig stand ich irgendwo am Waldrand wo der Weg plötzlich aufhörte. Nach einer Stunde des umherirrens hatte ich dann einen Pukt gefunden von dem ich aus einfach mal einen Weg und zwar die Rute 62 vom Burgenwanderweg in eine Richtung laufen wollte. leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Lust mehr. Meine Motivation war am Ende.

Aber nicht mit dem Grenzläufer dachte ich bei mir. hatte ich den Namen der Seite ja nicht ohne Grund so gewählt. Also ging es weiter geradeaus, und immer den Zeichen des Weges an den Bäumen entlang. Belohnt wurde ich dafür mit einer abwechslungreichen und einfach schönen Strecke welche mich forderte und auch zu begeistern wusste. So kam die Motivation wieder und ich beschloss von dem „Stundenpunkt “ an einfach trotz schon gelaufener 10-12 km einfach noch mal eineinhalb Stunden in die eine Richtung zu laufen.

Gesagt, Getan… Und so wurden aus geplanten 3 Stunden erneut 4:08 reine Laufzeit welche mich nahe an den Rand meiner momentanen Leistungsfähigkeit zu bringen schienen. Da es im Hohen Fläming wied der Name schon verrät doch ein wenig hügeliger ist als um Potsdam herrum war ich nach drei Stunden so weit, dass ich meinen Apfel aß den ich immer mit habe wenn ich auf lage Touren gehe. Das Ding wirkte wiedermal wie ein Booster und ich stand wieder für eine Zeitlang frisch und munter auf den Beinen. nach ca 3:40 nahm ich dann noch ein Gel welches mich sicher über die letzten Kilometer brachte die scheinbar nur bergauf gehen sollten. Glücklich aber auch ziemlich am Ende meiner Leistungen war ich dann um kurz vor halb neun wieder zu Hause und war überglücklich erneut einen Lauf von weit mehr als 40 km geschafft zu haben. Da es aus vollem Training herraus war mache ich mir nun keine Sorgen mehr über das Wochenende vom Spreewaldmarathon wo ich ja an zwei Tagen einen Halben und einen vollen Marathon laufen werde.

 

Ich bin glücklich und werde den heutigen “ lauffreien “ Tag sehr genießen.

Liebe Grüße, Euer Marcel 😀

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Responses

  1. Wow, lieber Marcel – du legst ja ganz schöne Laufumfänge vor! Pass aber bitte auf, daß es nicht zu viel wird – das kann dann auch leicht ins Gegenteil umschlagen. Also: immer schön auf deinen Körper hören!
    Geniesse den Frühling!
    Viele liebe Grüße
    Petra

  2. Danke Petra, das mache ich. diese Woche ist zum Beispiel Pause, weil ich am Wochenende das Doppel im Spreewald machen will. Am Samstag den Halben und am Sonntag den ganzen Marathon. Freu mich schon drauf. Wie ich danach weiter trainiere werde ich sehen. muss mal schauen was mein Körper so mit mir vor hat. Richte mich nämlich zur Zeit nicht nach Plänen, sondern laufe nur so wie ich Lust habe.
    Dir eine schöne Woche.
    Marcel


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