Verfasst von: Marcel | Juni 16, 2011

Samos 2011 ein Erlebnissbericht Teil 1

Nun Ist es so weit, der Bericht über meinen Traumurlaub auf  Samos einer kleinen Insel in Griechenland wird nun geschrieben.

Alles begann eigentlich auf der Geburtstagsfeier meines Schatzes. Sie musste bei einer Schatzsuche eine Schatztruhe suchen in der die Flugtickets und Hotelscheine drinn waren. Als sie nach einiger Zeit endlich alles gefunden hatte, war sie vollkommen paralysiert, sie konnte es einfach nicht fassen. Gerechnet hatte sie mit einem verlängerten Wochenende an der Ostsee oder so was in der Art aber mit einem Flug nach Griechenland hatte sie keines Fals gerechnet. Und so konnte sie es auch erst so richtig begreifen als wir dann zwei Tage später im Flieger saßen und es auf in den Süden ging. Der Anflug auf die Landebahn war ein kleines Abenteuer für sich, da die Landebahn sehr kurz ist. Aber alles ging gut und wir wurden sehr freundlcih von der Reisebegleitung empfangen. Bis zum Hotel waren es dann auch nur ca 15 min Fahrt. Das allein war schon mal sehr angenehm. Im Hotel angekommen war ich erst mal vollkommen BAFF.

Es war einfach nur ein Traum, Der hoteleigene Strand war erst mal sofort unserer. Man musste eine Treppe runter die von blühenden Blumen übersäht war. Dann direkt erst mal rein ins Wasser und das Mittelmeer kennen gelernt. Da ich noch nie im „Süden“ war, war es für mich das erste Mal. Etwas salzig hier das ganze dachte ich mir aber an sonsten einfach ein Traum. Das waseer türkis und kristallklar. So was kannte ich bis dato nur aus Filmen und konnte gar nicht glauben, dass ich nun selber hier war.

Dann richteten wir uns erst mal in unserem kleinen Zimmerchen ein welches durchaus ok war, keine Luxsushütte aber ein angenehmes sauberes Zimmer. So wie ich es gehofft hatte. Dann ging es runter zum Essen auf die Terasse. Hier dann die erste kleine Enttäuschung. Es gab Gullasch mit Reis… ???? Ok, über das Essen wurde auch genau so was im Netz geschrieben und daher war ich nicht sonderlich überrascht. Aber es war ok und reichlich. Also schnell futtern und ab in den Buss der im übrigen vom Kelner gefahren wurde der sich dafür jeden Abend mal eben eine halbe Stunde abzwackte. Niedlich wie ich fand. Ab nach Phytagorion, die nächstgelegene kleine Stadt welche ca 3 km entfernt war und mir einer belebten Touriemeile auf uns wartete. Als wir diese Straße hinunter gingen und an den Hafen kamen waren wir wieder wie erschlagen von der Schönheit die uns entgegen strahlte. Ein U förmiger Hafen an dem ca 20-25 Tavernen und Cafés lagen die alle samt zum verweilen einluden. Wir gingen hier eine Weile spazieren und ließen uns dann erst mal in einer gemütlichen Taverne nieder und tranken einen Cocktail bzw einen Kaffee. Wir genossen den Abend und fuhren später dann wieder ins Hotel wo wir dann noch ein wenig Karten spielten und schließlich schlafen gingen. Am nächsten Morgen ging es dann ein wenig die Gegend erkunden und baden. Die Insel ist sehr Bergig und es gibt einen hohen Berg, den Kerkis. Der ist mit 1445 m ein ganz schöner Brocken und leider nicht zu belaufen wie ich es mir am Anfang noch gedacht hatte. Aber dazu später mehr. Die Strände der Insel sind oft steinig und es gibt nur 2 Sandstrände. die so genannten „Psil Iamos“ was soviel wie Weißer Sand heißt.

Wir hatten das Glück einen Steinstrand zu haben der aber immerhin im wasser dann keine Steine sondern schönen weichen Sand hat Ich war vollkommen fasziniert von der Vielfalt welche dort im wasser herschte. Ein Freund hatte mir empfolen unbedingt schnorcheln zu gehen. Da ich aber bis hierhion nur eine normale schwimmbrille und keine Taucherbrille und auch keinen Schnorchel hatte, bin ich erst mal mit dieser rein. Leider kann ich auch nicht soderlich lange die Luft anhalten, was mich zu häufigem auftauchen zwang.  Also musste ich mir unbedingt eine Taucherbrille und einen Schnorchel besorgen. Am meisten hatten es mir die Seeigel angetan. Wie schnell die ihre Stacheln einziehen können wenn Ihnen was zu nahe kommt ist schon ein witziger Anblick. Bin mal gespannt wann die Bilder fertig sind die ich mit einer Billigunetrwasserkammera gemacht habe. und hoffentlich ist auch was zu erkennen.

Am Mittwoch war ich dann erstamals laufen was sich als absolutes Abenteuer rausstellte und ohne Ortskentniss schnell zu frustrationen führen kann. Eigentlich wollte ich zu einem Hügel den ich vom Hotel aus sehen konnte, doch so einfach wie ich es mir gedacht hatte war das ganze dann doch nicht.  Es gibt zwar recht viele Wege die augenscheinlich gut begehbar sind und einen auch noch oben fühlen, doch meistens enden diese Wege dann einfach  nur in tiefem Gebüsch durch das man mit kurzen Laufklamotten einfach besser nicht gehen sollte. Dornen und Stacheln wohin man blickt und tritt. Also war dieser Lauf von einem Hoch und Runter geprägt und nach gerade mal 30 Min und etwa 4 km beschloss ich wieder umzudrehen, schließlich hatte ich noch genügend Zeit die Gegend zu erkunden. Die Natur allerdings und auch die Ausblicke welche man immer wieder genießen konnte wenn man mal ein parr HM geschafft hatte war einfach unglaublich und faszinierte mich ständig so, dass ich mehr mit fotografieren als mit Laufen beschäftigt war Ich fühlte mich sobal ich von der Straße weg war immer wie der erste Mensch der das Gelände seit Langem betreten hatte was in mir echtes Abenteuerfeeling aufkommen ließ.

Auch eine Bootstour zu der kleinen Insel  Samopoulia welche auch Klein Samos genannt wird stand auf dem Programm. wir Fuhren mit einem kleinen Fischerboot dort hin und genossen einen wundervollen Sandstrand in einer kleinen Lagune. Es war einfach wie im Traum.

immer wieder kam ich an Momente an denen ich mir sagte, dass das alles doch gar nicht sein kann. nach vielen Rückschlägen im Leben und vielen Tiefen stehe ich nun im Mittelmeer und genieße mein Leben mit einem wundervollen Menschen an meiner Seite. Auf dieser Bootstor legten wir auch an einem Steinstrand an wo wir gegrillten Fisch und frische Orangen zu futtern bekamen. Meine Fresse war das lecker.

 Da ich keinen Alkohol trinke ließ ich den Ouzo und den Wein einfach weg und genoss das Essen. Danach hatten wir noch zwei Stunden Zeit um es uns am Strand gemütlich zu machen. Das allerding überließ ich Jessi und ich machte mich auch einen Berg zu erklimmen der direkt vom Strand aus in die Höhe ragte und eine Traumaussicht versprach. Ich nahm also meinen Rucksack und machte mich auf. Es war meine erste „Wanderklettertour“ und als ich dann mitten in der Wand stand und so um mich blickte wurde mir erstmal klar, das ich schon ziemlich mutig war hier oben allein in den Bergen rum zu kraxeln. Aber die Aussicht entschädigte mich schnell und ich vertraute in meine Kondition und Kraft. Das beeindruckendste an allem war jedoch ein kleines für manchen vieleicht unbedeutendes Detail welches mir jetzt noch in der Nase hängt. Überall duftete es nach wildem Salbei oder Thymian. Es war als ob man mitten in einem gigantischen Kräutergarten steht. einfach nur Geil. Nachdem ich den Aufstig bis zu einer bestimmten Stelle geschafft hatte merkte ich, dass der eigentliche Berg erst an dieser Stelle anfing. Also machte ich mich langsam wieder auf den Rückweg welchen ich auf der anderen Seite einer kleinen Schlucht in Angriff nehmen wollte. Das dornige Gestrüpp machte mir auch hier wieder ein wenig zu schaffen und ich musste mich zwischendurch zusammenreißen nicht ab und an lauthals zu fluchen. Als ich dann auf einer Höhe von ca 50 Metern über dem Meeresspiegel war sah ich, dass ich bei einer alten verlassenen Hütte rauskam. Ich bemerkte, dass ich von altem zerfetzten Stacheldraht stand und hoffte nur, dass dieser keinerlei Bedeutung mehr hatte. Nun war ich an der Ruine angelangt und ging über alte aus dem Stein gehauene Treppen wieder Richtung Wasser. Da ich meinen Rucksack dabei hatte stand ich erneut vor einem kleinen Problem. Die Hütte war quasi im Wasser gebaut und ich musste, wenn ich nicht wieder hoch wollte und einen langen Umweg in Kauf nehmen wollte, für den ich ohnehin keine Zeit hatte da unser Boot bald wieder abfahren würde also mitten durchs Wasser. Also zog ich die Schuhe aus, verstaute sie im Rucksack und machte mich dann auf dem Rücken schwimmend und den Rucksack in dei Höhe haltend ca 50 Meter durchs offene Wasser auf zum Strand. Die Augen der Strandbesucher die dieses Schauspiel mit verfolgen konnten sprachen Bände. Jessi beobachtete dieses Schauspiel mit ziemlicher Gelassenheit da sie mich kennt und von vornherein wusste, dass ich wieder auf irgendwelche dämlichen Gedanken kommen würde.  An sonsten wäre es doch auch langweilig. Aber mal im Ernst, so viele Urlauber kommen wärend einer Pause bei einer Bootstour auch nicht unedingt auf den Gedanken den nächsten Berg zu erklimmen😉

Die Rückfahrt gestalltete sich dann auch sehr entspannt und so waren wir gegen 17:00 Uhr auch wieder in Pythagorion angekommen und machten uns langsam auf den Heimweg. Dieser Tag hatte bei mir die Abenteuerlust nun entgültig geweckt und so kam es wie es kommen musste. Am nächsten Tag wollten wir zu einem der beiden Sandstrände un ließen uns morgens um 10:00 Uhr mit einem Taxi hin fahren. Zu unserem Erstaunen waren wir so ziemlich die Ersten die da waren und hatten somit auch freie Platzwahl. Nachdem wir es uns dann auf zwei Liegen gemütlich gemacht hatten und den üblichen Obolus von 6 Euro pro Tag  für Zwei Liegen und einen Schirm bezahlt hatten, ging es dann erst mal in Wasser. Es war ein Traum, die türkische Küste war gerade mal ca 900 Meter entfernt und wenn man auf einer Luftmadratze im Wasser einschläft, kann es schon mal passieren, dass man erst im anderen Ufer wieder aufwacht heißt es.

 Irgendwie schon ein komischer Gedanke finde ich. Nach einiger Zeit und wie für mich üblich machte ich mich dann in der Mittagshitze auf einen Berg der auch wieder ein parr Meter hinter dem Strand begann zu erkunden und füllte meinen Laufrucksack mit ausreichend Wasser. Ich gab Jessi ein Zeitfenster von ca 3 Stunden an in denen ich auf jeden Fall wieder da sein wollte. Also ging es auffwärts und zu meinem erstaunen führte ein breiter Bauarbeiterweg in die Nähe des Berges den ich ab dann einfach wieder querfedlein anfing zu besteigen. Natürlich musste ich auch heute wieder mit meinen Trailschuhen rann und hatte eine kurze Hose an. Fluchen war also schon mal vorprogrammiert. Das übliche Dornengebüsch nahm mich auch sofaort in Empfang und ich versuchte berglauftypisch mich von Stein zu Stein zu schwingen, wobei man tierisch aufpassen musste, dass man nicht auf einen lockeren Felsen sprang und wegrutschte. So gewann ich schnell an Höhe und blickte mich alle fünf Minuten Mal um, um die geniale Aussicht zu fotografieren und einfach nur alles zu genießen. Der übliche Salbeigeruch tat sein übriges um mich einfach nur ine eine ganz eigene Fantasiewelt zu entführen. Der kleine Junge auf einer einsamen Insel war wieder auf Entdeckunstour.😀

Nach einigen Höhenmetern tat sich der Blick auf eine scheinbar auf der anderen Seite einer Schlucht liegenden Höle auf. Da wollte ich natürlich hin und so suchte ich mir einen Weg durch die Schlucht. Ganz außen rum würde zu lange dauern und mitten durch war einfach viel zu riskant wegen meiner nicht vorhandenen Ausrüstung und auch unpassendem Schuhwerk. Und so nahm ich den goldenen Mittelweg der aus teils doch recht riskanten Klettermanövern bestand welche immerhin in sa 50  Metern Höhe stattfanden was mich zwischendurch selbst auch wieder zum Kopfschütteln bewegte.

 Aber alles ging gut, und so war ich auch Bald auf der anderen seite angekommen. Noch um einen Felsvorsprung herrum klettern und dann lag eine kleine Einbuschtung Im Felsen vor mir in dem es wohlk mal gebrannt hatte was alles von weitem wie eine tiefer in den Fels gehende Höle aussehen ließ. Aber  es war trotz allem sehr interessant und ich hatte es immerhin geschaft hier her zu gelangen und war an meinem Ziel. Leider trübten viele kleinste Kletten welche ständig an meinen Socken und in meinen Schuhen hängen blieben meine Freude ein wenig. Außerdem war hier eine richtig große Hornisse die ich lieber nicht weiter störne wollte. Also machte ich schnell ein parr Bilder und begab mich auch langsam auf den Rückweg.

 

Ich war etwas mehr als eine Stunde unterwegs und wusste, dass ich für den Abstieg nich einiges an Zeit einplahnen musste, da ich nicht wieder die selbe Route nehmen wollte sondern auf der seite der schlucht entlang gehen wollte auf der ich nun mal gerade war. Die Felsbrocken waren hier kleiner als auf der anderen Seite und lagen meist auch nur lose übereinander. Meine Aufmerksamkeit ließ auch langsam ein wenig nach da ich von den Kletten und Diesteln einfach nur tierisch generft war und so kam es wied es kommen musste, genau in dem Moment als ich mich wieder zu mehr Vorsicht mahnte rutschte ich von einem losen ca 5-8 Kilo schweren Granitbrocken ab. zum Glück knickte ich nicht um. allerdings rollte der Felsstein sofort über meinen linken Fuß. Eine Ecke hinterließ eine kleine Wunde die aber nicht weiter schlimm war. Vielmehr Sorgen machte ich mir um mein Gelenk welches ziemlich weh tat und auch sofort dick wurde. Sofort versuchte ich aufzutreten. Es ging. Es tat weh, und ich konnte nur sehr vorsichtig humpeln, aber zumindest konnte ich mich weiter bewegen. Fluchend von Insekten umschwärmt und mit massenhaft Kletten übersäht machte ich mich daran ohne weiter über alles nachzudenken daran möglichst zügig den Abstieg welcher noch eine knappe Stunde dauern sollte hinter mich zu bringen. Der Knöchel schwoll immer weiter, aber so lange ich in Bewegung blieb war der Schmerz zu ertragen. Nachdem ich dann am Strand war und Jessi halb verkohlt am Strand schlafend wieder fand grinste ich sie an und sagte ihr das sie in den nächsten Tagen einen ganz entspannten Freund der mit Sport erst mal nichts zu tun habe an ihrer Seite haben würde. Sie blickte auf meinen Knöchel und schüttelte nur mit dem Kopf.

Ich machte mich erst mal auf ins Wasser um das Gelenk zu kühlen. Der schmerz wurde immer größer und als ich aus dem Wasser kam konnte ich schon fast nicht mehr auftreten. Jessi s Laune verschlechterte sich zusehends und sie machte sich Sorgen ob wirklich alles ok war. Hmmm, keine Ahnung aber ich konnte doch noch humpeln, wenn auch unter großen Schmerzen, aber es ging. Und ich versicherte Ihr, das die nächsten Tag in denen wir einen Mietwagen nehmen wollten nicht in Frage stehen würden. zur Not wird getapt, und dann gehts schon sagte ich.

Der Urlaub sollte damit keinesfals gefärdet sein.

Der weitere Verlauf des Tages war dann mit Sonnen und Tintenfisch essen sehr entspannt und ich genoss das Sonnenbad und die angenehm kühlende Briese die ab und an vorrüber zog.

So viel erst mal zu den ersten paar Tagen des Traumurlaubs auf Samos. Teil 2 wird in Kürze folgen

Euer Marcel

 

Verfasst von: Marcel | Mai 29, 2011

Ab auf die Insel

 

Nun ist es endlichso weit. Gestern haben wir den Geburtstag von Jessi gefeiert und sie mit einer Reise nach Samos überrascht. Das heißt, ich werde eine woche nicht da sein, aber jede Menge erleben und es danach auch dementsprechend dokumentieren. Ich werde den Berg Kerkis erlaufen und noch einige andere kleinere Abenteuer zu bestehen haben. Morgen Früh gehts los, und daher verabschiede ich mich nun und wünsche euch eine angenehme Woche.

Euer Marcel😀

So, die Tage nach dem Rennsteig 2011 sind vergangen und der Lauf der mich lange Zeit schwer beschäftigt hat zappelt in meinen Erinnerungen wie ein äußerst lebhaftes kleines Kind welches unbedingt wieder weiter spielen will, sich nur noch ein bißchen gedulden muss.

Und somit werde ich nun mal alle die diesen Artikel lesen werden auf eine klitze kleine Reise entführen.

Alles begann am Abend des 20.05.2011. Es war eine 333 km lange Fahrt bis nach Eisenach zu der Jessi und ich am Nachmittag aufbrachen um Den Mythos Rennsteiglauf selber erfahren zu können. Nach knapp vier Stunden Fahrt sind wir etwas müde aber immer noch guter Dinge in Eisenach angekommen und trafen uns, nachdem wir unsere Sachen abgelegt hatten gleich mal mit Heidi, Florian und Uwe. Startnummern holen, Nudeln schnappen und im Festzelt schon mal ein wenig vorfeiern und die Stimmung die hier und Heute schon mal spitze war genießen. Nach langem warten und auch mal der ein oder anderen SMS standen dann endlich Steffen und Melanie links etwas neben uns im Zelt und begrüßten erst mal einige Leute. ich glaube Martin war auch dabei, bin mir aber nicht ganz sicher. ca 15 min später lösten sie sich von Ihnen da wir auch verabredet waren und sie erblickten einen total aufgeregten jungen Mann der sich die Arme aus dem Leib gewunken hat. Das war ICH.😀 Da standen sie nun, und außer dass ich Steffen bei weitem nicht so dünn eingeschätzt hatte war mir so, als traf ich alte Freunde wieder mit denen ich unbedingt über die vergangenen Jahre plaudern wollte. Die Beiden sind so warmherzige und höchst sympatische Menschen die einfach nur Freunde sein können. Mich wundert es nun gar nicht mehr, dass sie Gott und die welt kennen, denn so offen und unbefangen wurde ich außer von Marcus vor einigen wochen lange nicht mehr in Empfang genommen. wir wechselten noch ein parr Worte und verabredeten uns dann für den start am nächsten Morgen. Dann gingen wir auch bald zur Unterkunft und schliefen komischerweise tief und fest ein. als dann am nächsten Morgen um 4:30 der wecker klingelte, wollte ich es kaum glauben. der Tag war da. noch 1:30h und dann sollte das Abenteuer beginnen. ich zog meine Klamotten an und machte mich mich auf zum Frühstück. Uwe war genau so pünktlich wie ich, und so machten wir und viertel nach fünf auf den Weg zum Marktplatz in Eisenach. Dort trafen wir ziemlich schnell auf  Steffen, Melanie und auch auf Petra welche mich noch kurz vorher angerufen hat und sich auch mit mir am Brunnen verabredette. Einige andere Blogger und FB bekanntschaften tauchten auch wie aus dem nichts auf. leider kann ich mir Gesichter und Namen beim ersten kurzen Kontakt nur schwer merke, daher sei mir verziehen wenn ich nicht jeden namentlich erwähnen kann. Schnell wurden noch mal einige Fotos gemacht und dann ging es auch schon los. Alle wünschten sich noch einen schönen Lauf und gesund anzukommen.

Nachdem wir aus der Stad raus waren sollte mich die böse Überraschung gleich treffen, es geht begauf… Häää kann mir das nicht einer sagen, dass das hier ein Begrlauf sein soll??!! hmm na ja, wenn ich schon mal hier bin, kann ich ja auch mit machen😉 Und so begab ich mich auf eine lange bergige ReiseDie ersten Kilometer lief ich noch mit Uwe mit, aber nach kurzer Zeit merkte ich, dass er mir zu schnell war. Ich drosselte das Tempo und ließ Ihn ziehen. Da war ich nun, allein unter Zweitausend mehr oder weniger erfahrenen Ultraläufern und versuchte meine Erfahrungen zu sammeln. Nach einiger Zeit war ich warm und durchgeschwitzt. Ich fühlte mich wohl und von meinen Problemen mit dem Fuß war erst mal nichts zu spüren. Nur wenn ich direkt auf einen stein trat zog es kurz im Gelenk. Das nam ich nicht weiter ernst und ging meinen Weg. Ich fand gefallen an alledem und genoss den Morgen. die Vögel zwitscherten im Wald und es war eine herlich frische Luft. die Sonne küsste uns wach und die ersten Endrophine brachten zusammen mit den Strahlen genau das Gefühl das ich nun haben wollte😀

Nach ca 20 km dann aber der erste kleine Schreck, die Waden machten Anzeichen als würden sie verkrampfen vollen. Ich verstand das nicht. Denn ich hatte im Training weit längere Läufe gemacht ohne auch nur einen Krampf zu bekommen. Nun gut, ein wenig langsamer und dann werden wir ja sehen. Dann nach km 25 der schock. die linke Wade zog sich zusammen und drückte mich zu Boden. Ich konnte es nicht fassen. Ich überdehnte den Muskel mit Hilfe eines anderen Läufers, und blieb erst mal kurz sitzen. Wie peinlich war das denn??!! Wie soll ich denn bitte noch knapp 50km mit Krämpfen laufen??? das kann doch nicht gehen dachte ich mir. Ich war den Tränen nahe und humpelte erst mal weiter. Die nächsten zwei Kilometer wog ich ab was ich tun sollte. Ich dahcte die ganze Zeit darüber nach ob es möglich sein kann, dass man 50 km mit verkrampfenden Muskeln schaffen kann. Und kam zu dem Entschluss, dass es meiner Meinung nach schwachsinn sei es zu versuchen. Ich telefonierte mit Jessi und sagte Ihr, dass ich vieleicht aufgeben wüsse und mich abholen lassen muss. Aber ich hatte mich aus irgend einem Grund noch nicht entschieden.

Bei KM 32 zog auf einmal Steffen an mir vorbei und lief locker flockig dahin. ich hatte Mühe an ihn rann zu kommen ohne zu stürzen und tipte Ihm auf die Schulter. Er drehte sich verwundert um und sah mich erstaunt an. fragte was los sei, und ich erklärte Ihm meine Problematik. Er fragte mich eb ich spinne. Ich und aufgeben??? kommt nicht in Frage. „Du schafst das. und wenn du noch 8 Stunden brauchst. Wenn du Probleme hast, kannst du sie einfach akzeptieren und dich mit Ihnen anfreunden. Ändern kannst du es sowieso nicht. Du schafst das!!! Ich filme deinen Zieleinlauf. Ich glaube an Dich und werde auf dich warten. Denk an deinen Schatz. tu es für Jessi“ Das waren genug Gründe und ab dem Moment wusste ich, ich würde heute nicht aufgeben. Wenn mich keiner von der Strecke schleppt dann werde ich laufen und ich werde ankommen. Und wenn es als Letzter ist, dann soll es so sein. Meine Pläne bzgl der Zeit hatten sich ohnehin erledigt, daher kam es nur noch darauf an das Ziel in Schmiedefeld zu sehen. Und ich akzeptierte auch, dass ich vermutlich weit länger als 10 Stunden brauchen würde. Sammle ich eben Erfahrung. Wenn ich zu blöd bin zum laufen und die ersten zwanzig Kilometer in 2 Stunden runter reißen muss, bin ich slebst Schuld, und muss mich nun auch mit den Konsequenzen rumschlagen. Also ging es weiter. Immer wieder verkrampften die Waden beide und nach ca 35 km dann auch die Oberschenkel. Krämpfe in den Waden sind echt doof… aber in den Oberschenkelinnenseiten sind sie die Hölle, dass könnt ihr mir glauben. und wenn sie dann auch beiden Seiten gleichzeitig kommen muss mann schon fast wieder lachen so mies ist das. An dieser Stelle mal einen vermutlich ungelesenen Dank an alle die mir geholfen haben meine Probleme zu ertragen und die Kräpfe zu lösen. Immer wieder muss ich lange Strecken gehen und wollte so einfach noch schneller unterwegs sein als die Walker. Das muss schon noch gehen. Und wenn es dann gerade ging oder leicht bergab, konnte ich sogar laufen. und so kämpfte ich mich dann Stück für Stück durch Den Thüringer Wald. Und da ich meine Situation akzeptiert hatte, machte es mir sogar wieder ein wenig Spass. und ich machte Witze über meine Delitanz. Immer wieder ging ich zu boden und wand mich im Gras. Jämmerlich!!! und so was will ein guter Läufer sein?? Ich hatte viel Zeit über meine Einstellung zum Laufen nachzudenken was glaube ich in solchen Momenten normal ist. Ich dachte zum Beispiel noch bei km 30 dass ich nie wieder einen längeren Lauf machen werde als einen Marathon. Den kann ich planen und nach Zeit laufen. Aber das schaffe ich bei einem sochen Lauf einfach nicht. Nach weiteren 15 km dachte ich da schon anders. Hey… Ich stehe noch und bewege mich Richtung Ziel. Was solls also, ist doch alles im grünen Bereich. Dann kam km 50…55…60…und ich stehe immer noch. hatte zwar mittlerweile meine Brille und viel Zeit verloren, aber ich stand noch, und konnte meinem Schatz stolz sagen, ich werde ins Ziel kommen. Wann sit zweitranging. so um die zehn Stunden werde ich wohl brauchen. Aber ich werde in schmiedefeld, dem „schönsten Ziel der welt“ heut über die Zeitnahmematte laufen. Und egal was die Uhr anzeigt, ich werde stolz sagen, Das ist meine erste Rennsteiglaufzeit. mit viel Schweiß und Tränen erkämpft und ehrlich errungen. Ich werde siegen. Heute und hier und werde aus diesem Lauf , nach diesem Tag stolz sagen“ Ich gebe nicht so einfach auf. da muss man mich schon von der Strecke tragen.

Dann genoss ich einfach nur noch die Natur und ließ mich noch am höchsten Punkt des Laufes fotografieren. Dem Behrberg

Immer wieder traf ich auf Läufer die auch mit Krämpfen zu tun hatten und sich quälten. ich verteilte meine letzten Salz und Magnesiumtabletten da sie bei mir ohne Wirkung blieben. Anderen weiderum halfen sie. Und sie konnten mich dann noch einholen und sich bedanken. Auch was schönes dachte ich. ich fresse die Teile wie Smartis, und anderen helfen sie. Aber schön… dann habe ich doch noch was gutes geleistet. Die Natur war bei diesem Lauf der Hammer. Wärend es im Ziel schon regnette war es bei uns fast immer trocken und wir konnten nur die entfernten Ausläufer des Gewitters sehen. Auf den höheren Wegen war es dann ein Gefühl als liefe man durch einen Urwald. Es tropfte von den Bäumen und die Vögel sangen. Die Luft war teils schon zum schneiden dick. Ich blieb einfach mal einen Moment stehen und genoss die Aussicht. Alles umm mich herrum war mir egal und ich grinste in die Ferne. An dieser Stelle erwischte ich mich dabei wie ich davon träumte noch an ganz anderen Orten der Erde laufen zu wollen. Egal wie shcnell man ist. Wenn man sich nicht die Zeit nimmt die wichtigen Momente bei einem solche Erlebniss auszukosten und zu genießen war der Tag und die Schinderei vergebens. So nah bei mir selbst wie in diesen Momenten war ich noch nie in meinem Leben. Und das habe ich dir zu verdanken Steffen. Hättest du mich nicht anniemiert, hätte ich vermutlich aufgegeben und wäre als geknicktes kleines Häufchen Elend nach Hause gefahren. So aber, sitze ich nun hier und freue mich auf alles was mich noch erwarten wird. Und ich werde alle Hürden dankend nehmen. Kurz vor dem Ziel lief ich dann noch auf eine Frau auf die auch Krämpfe hatte. Sie massierte gerade Ihre Oberschenkel. Ich sagte Ihr, dass ich auch schon seit 50 km Probleme hatte. und das  wir doch die letzten Meter zusammen laufen könnten. Sie war eine erfahrene Läuferin für die es schon der 127!!!!! Ultra war. Krass. Sie sagte, dass das was ich da mache genau der weg ist um zu einem guten Ultraläufer zu werden und das es auch lange Kanten gibt die einfach nur spass machen.  Nicht alle tun weh sagte sie. solche kurzen Bekantschaften machte ich an diesem Tag sehr viele. Dann war es so weit. ich war auf der zielgeraden ohne es mitbekommen zu haben. Sie sagte mir ich könne jetzt laufen und genießen. Eine Sekunde später verstand ich was sie damit meinte Auch nach über neun Stunden wurde ich bejubelt als hätte ich geweonnen.  Ich suchte meinen Schatz, doch sah nach langem Suchen Steffen wie er mit der Kammera in der Hand rum fuchtelte. Er machte noch einige Fotos und dann genoss ich den Zieleinlauf.  Die Uhr blieb bei knapp 9:25h stehen. Ich hatte es geschafft. ich war knapp 73 m am stück gelaufen. und das in den Bergen. Ich hatte nicht aufgegeben. Ich versuchte die Fassung zu bewahren, doch es ging nicht. Jessi kam mit einem Lebkuchenherz mit dem Schriftzug  „SIEGER“ an und hängte es mir um den Hals. mir schossen augenblicklich die Tränen ins Gesicht und schon wusste ich warum ich das alles getahn habe. für genau dieses Gefühl und für diesen Moment. Uwe, Steffen, Melanie und Heidi fielen mir um den Hals und gratulierten mir zu meiner Leistung. Die Zeit??? hmm die steht nun da und langweilt sich. Denn sie ist für mich zur absoluten Nebensache geworden. nachdem ich meine Sachen geholt hatte und ich duschen war, begaben wir uns auf den weg zum T-Shirt Stand. es gab für die Supermarathonis noch ein Finishershirt. welches richtig toll ist. ich zog es sofort an und trug es mit stolz.

Nun war es geschaft. der Supermaraton am Rennsteig ist geschaft und lebt in meiner Erinnerung weiter. Ich hoffe diese kleine Reise hat auch euch Spass gemacht und ich konnte ein wenig der Magie die mich teilweise zu umgeben schien weiter geben. Einen großen Dank an Steffen!!! Was du mir gesagt hast hat etwas in mir bewegt. Außedem einen Riesen Dank an Meinen Schatz. Du bist immer da und erträgst jedes Gejammer nahezu ohne dich zu beschwehren. Ich Liebe Dich.

Das Jessi und ich Steffen und Melanie kennen lernen durften war einfach toll. Wieder zwei Menschen mit denen wir uns sicherlich mal treffen werden um sie näher kennen zu lernen. Auch du Petra bist mir sehr sympatisch gewesen, auch wenn wir nur kurz mit einander zu tun hatten. Wir werden uns sicherlich wieder sehen.

Das war der Rennsteiglauf 2011. und wir werden wieder kommen. Ich hoffe sehr, dass wir es im nächsten Jahr schon schaffen. Die Bilder werden noch eingestellt. Dazu fehlt jetzt leider noch die Zeit.  Alles Gute und Danke an alle die diesen Lauf zu einem für mich unvergesslichen Erlebniss haben werden lassen.

Euer MARCEL😀

Verfasst von: Marcel | Mai 20, 2011

Rennsteiglauf 2011

So, nun ist es so weit, in 5 Stunden werden wir zum Rennsteiglauf 2011 aufbrechen und Das Abenteuer Supermarathon am morgigen Samstag in Angriff nehmen. Wie immer plagen mich pünktlich vor so einem Großereigniss wiedermal die Problemchen die ich bis vor einer Woche überhaupt noch nicht kannte. Mein Körper hast mich offenbar jetzt schon für das was ich Ihm morgen antun werde. Aber eigentlich muss er das nicht. Denn: Training war ok, Wetter soll spitze werden und es sind viele Freunde aus der virtuellen Welt dabei welche ich zum ersten Mal sehen werde. Außerdem bin ich allen Zeitzielen gegenüber mittlerweile vollkommen gleichgültig eingestellt. Und das ist für mich jetzt schon ein großer Erfolg. Wenn da nur meine Schmerzen im linken Mittelfuß nicht wären welche ein normales abrollen bei einer Laufbewegung nahezu unmöglich machen. Bleibt zu hoffen, dass dieses kleine Übel sich einfach mit den Kilometern verläuft. Wenn nicht muss ich dieses Problem auf mentale Weise lösen was mir hoffentlich gelingt. Mein einziges Ziel ist es nach genau 72,7km meinen Engel in die Arme schließen zu können. Alles andere werde ich wenn es sein muss einfach ausblenden. Ok, wie Ihr seht, bin ich bester Dinge und gut gewappnet😉 also kann es los gehen. Nun werde ich noch ein par Sachen packen und dann noch einige Besorgungen wie Gels und so weiter tätigen und dann gehts ab nach Eisenach. Uwe wird auch da sein und uns mit der gesammten Familie erwarten. Drückt mir die Daumen und wünscht mir ein weitestgehend unproblematischen und schönen Ultralauf.

Ich jedenfals wünsche euch ein schönes Wochenende und bei allem was Ihr so treiben werdet Viel Spass

Euer Marcel😀

Verfasst von: Marcel | Mai 17, 2011

Der Täglichläufer und sein Reich

Nun werde ich mir mal ein wenig Zeit nehmen um die Begegnung mit Marcus dem Täglichläufer etwas zu dokumentieren.

Diese Woche am Dienstag sollte es nun endlich so weit sein und Marcus erwies mir die Ehre Ihn einmal kennen lernen zu dürfen und mich auf einen Spaziergang durch sein Areal einzuladen. Lange hatte ich gewartet bis es zu diesem Tag gekommen ist. Was soll ich groß sagen, es hat sich gelohnt. Die Begegnun mit Ihm war ein sehr beeindruckender Moment den ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde. Ich saß in meinem Auto und  war gerade dabei eine Nachricht zu schreiben, als plötzlich ein Schatten über mir erschien. Es war auf einmal dunkel, und aus dem Finsteren sprach eine Stimme „So, aufhören mit spielen!“ ich erschrak ein wenig als ich nach oben sah. Es war Marcus, er stand in feinstem schwarzen Anzug vor mir und gebrüßte mich mit einem strahlenden Lächeln. Dass er groß ist konnte ich mir denken, da ich ja Belder von Ihm gesehen hatte, aber was da vor mir auftauchte, war schon mehr als imposant. Sein feines äußeres Erscheinungsbild unterstrich diesen Eindruck nochmals. Ich wie immer in Freizeitklamotten. Es ist ein sehr amüsantes Bild wie ich finde welches aber deutlich zu unterstreichen vermag welche Bindungskraft das Laufen oder im Algemeinen der Sport doch besitzt. Zwei Menschen wie wir wären sich sonst vermutlich niemals begegnet.

Dann sollte es auch schon los gehen und wir machten einen sehr langen Spaziergang durch das Reich von Marcus welches ein wunderschönes Gebiet ist um täglich zu laufen und die Seele einfach nur baumeln zu lassen. Ich habe mich von der ersten Minute an geborgen und irgendwie auch zu Hause gefühlt. Vorbei an den Purzels ging es dann über „den Damm“ und eine wunderschöne wenn auch mückenverseuchte Wiesen und Morastlandschaft wieder zum Ausgangspunkt zurück. wir waren ganze zwei Stunden unterwegs welche wie Markus auch schon auf seiner seite erwähnte sehr schnell vorbei waren.

Die natürliche Vielfalt ist hier draußen einfach unglaublich und so sahen wir neben Fischreiern und vielen anderen Vögeln und kleinen Raubfischen welche nach ihrem Abendessen jagden auch eine kleine Watschelentenfamilie welche nur zu drollig anzusehen war und einfach nur putzig waren wie sie so schnell wie möglich den Damm überqueren wollten um auß unserer Reichweite zu verschwinden. Bald waren die zwei Stunden rum und wir waren mit der Einführungsrunde durch das Areal fertig. am Auto angekommen machten wir noch das ein oder andere Erinnerungsbild und dann ging es auch schon wieder ab nach Hause für mich. Alles in allem war es ein toller Nachmittag und ich freue mich schon riesig auf unseren ersten gemeinsamen Lauf in dieser schönen Umgebung.

In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine schöne Woche und viel Spass bei Läufen in der schönen Natur.

Euer marcel😀

Verfasst von: Marcel | Mai 10, 2011

Ein besonderer Tag

So, nun möchte ich mich auch mal wieder zu Worte melden.

Die letzten Wochen waren gezeichnet von Training, Zweifeln und Erwartungen welche mein nahendes Großereigniss in diesem Jahr tangierten. Meine Trainingsläufe hielten sich der Anzahl nach dieses Jahr sehr in Grenzen, da ich einfach wenig Zeit habe sie so in meinen Tagesablauf einzubauen, dass es mir auch noch Spass macht zu laufen. Und wenn ich eines in diesem Jahr auf keinen Fall möchte, dann ist es Laufen weil mir ein Plan sagt: „Du musst“ Nein!! nicht mehr mit mir. Durch mein verändertes Training in diesem Jahr, habe ich weniger Kilometer auf den Sohlen als noch im Jahr davor. Und das obwohl der Rennsteiglauf mal eben 21 km länger ist als die Harzquerung. Also ist nun auch beschrieben woher meine Zweifel rühren. Dem gegenüber stehen jedoch auch einige Läufe mit mehr als 40 km als Trainingseinheiten. und der Doppelstart beim Spreewaldmarathon. Also denke ich mitlerweile, so schlecht können meine Vorbereitungen gar nicht gewesen sein. Kann ich schließlich 45 km laufen, ohne danach vollkommen am Ende zu sein. Zu schaffen machen mir jedoch immer noch meine Krämpfe welche sich nach 40-50 km immer einstellen und mich zum verzweifeln bringen. Fals einer von euch ein Mittel weiß wie ich denen beim langen wettkampf vorbeugen kann, und damit meine ich wärend dem Laufen, währe ich sehr Dankbar für sinnvolle Tips. Damit ist das Training für den Rennsteiglauf-Supermarathon 2011 nun auch so gut wie abgeschlossen und ich freue mich auf dieses Ereigniss an dem ich wieder einige neue Bekanntschaften machen werden kann. Unter anderem werde ich die Runningfreaks Steffen und Melanie das erste Mal sehen und mit etwas Glück noch das ein oder andere Gesicht aus der wirtuellen welt erspähen können. Laufen ist eben doch Viel mehr als einfach nur ein Sport. Laufen gehört nun schon fest zu meinem Leben und ist einer von drei sehr wichtigen Bestandteilen geworden.

Nun zum heutigen Tage. seit langer Zeit plane ich mal einen Lauf mit einem Menschen der mich als Erster in der Onlinelaufwelt willkommen geheißen hat und noch heute ein herzlichst gern gelesener Schreiberling einer sehr lebensnahen und zugleich philosofischen Seite ist. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten und freue mich nun, dass heute der Tag ist, an dem ich Ihn endlich mal kennen lernen darf. Wir werden uns am Nachmittag zu einem gemeinsamen kleinen Läufchen in seinem „Areal“ treffen und hoffentlich eine schöne gemeinsame Zeit zusammen verbringen. Ein ausführlicher Bericht mit einigen Bildern des Tages wird sicherlich bald von mir online gestellt.

So, das soll es erst mal von meiner Seite gewesen sein und nun werde ich mich mal auf die Socken machen um noch ein bißchen Sonne zu tanken für den heutigen Tag.

Alles Gute

Marcel😀

Verfasst von: Marcel | April 21, 2011

Tag 2 des Doppelpacks

Dann werde ich mal die Mittagspause nutzen um noch eben den 2. Teil zu dokumentieren.

Alles begann mit sehr schweren Knochen am Morgen. ich brauchte erst mal einige Zeit um überhaupt die steile Treppe bei meinen Eltern zu Hause runter zu kommen. Ich glaube ich werde alt.😉 Na gut, der Tag davor hatte offensichtlich doch so seinen Tribut gezollt und ich muss nun sehen wie ich mit den recht festen Waden vom ungewohnten langsamen laufen wieder zurecht komme. Die Achillessehne zwickt ein bißchen, aber das ist nichts ungewöhnliches so früh am Morgen bei mir.

Also, alles nicht so ernst nehmen ist ohnehin seit einiger Zeit meine Devise, und so mache ich mich zusammen mit einem Nachbarn aus früheren Jahren und seinen Eltern die mich bereitwillig mitnahmen und dann auch auf mich warteten, da ihr Sohn den halben Marathon und ich den ganzen lief auf den Weg nach Burg im Spreewald, wo der Wettkampf starten sollte.

Angekommen, traf ich erst mal auf mehr als dreifach so viele Menschen wie in Lübbenau am Tag zuvor und sah, dass die Skater gerade fertig waren und sich die ersten Läufer auch schon warm machten. Also schnell umziehen und Gepäck verstauen und dann auf die Suche nach meinem heutigen motivator machen der noch nichts von seinem Glück wusste, da er der Meinung war, dass ohnehin langsamer als ich sein würde. Da hatte er sich aber getäuscht, denn ich hatte ja auch schon ein bißchen was gemacht am Tag zuvor. Als wir uns gefunden hatten war das Tara erst mal groß und wir begrüßten uns alle recht herzlich und freuten uns, uns mal wieder zu sehen und einen Tag miteinander verbringen zu dürfen. Nach wenigen Minuten machten wir uns auf zum Start und reihten uns in den gigantischen Klops an Läufern ein und verschm,olzen zu einer einzigen homogenen Masse wie mir schien. alles war am schnattern… Wie in der Schule dachte ich noch so bei mir, und dann war es auch schon so weit, es ging los.

Die ersten Kilometer waren änlich wie am Tag zuvor, und wir mussten uns erst einmal freilaufen. Doch das war leichter gesagt als getahn. meine Waden rebellierten von Beginn an und ich machte mir ein wenig Sorgen. Aber erst mal abwarten. hatte ich doch am Tag zuvor von positiven Gedanken gelabert und zweifelte nun schon am Anfang an mir selber… Nö… kommt nicht in die Tüte.😀

Nach zwei, drei km ging es dann auch besser und wir liefen erstaunlicherweise auch wieder einen 5er Schnitt welcher mir aber deutlich schneller vorkam als am Tage zuvor. Sollte es dann doch daran gelegen haben, dass die Markierungen am Anfang beim Lauf am Tag zuvor einfach nur nach dem guten alten Schrittesysthem hingestellt worden waren und wir nun genaue Angaben hatten auf die wir uns auch verlassen konnten?! Sah jedenfals ganz danach aus.

Heute war mir das Tempo von Begin an ein wenig zu schnell, aber ich lief einfach mal mit, wollte ich doch auch testen was eine solche Belastung mit mir so alles anstellt. Nach zehn km waren wir mit knapp 52 min gut in der Zeit. Constantin wollte eine Zeit um die 3:40 laufen und da habe ich ja schließlich auch eingewilligt mich festzubeißen so gut ich eben kann.

Es lief alles im warsten Sinne des Wortes sehr rund. und das Tempo machte mir schon bald nichts mehr aus. Nach der HM Marke war ich immer noch guter Dinge, wenn auch die Beine nun schon langsam aber sicher ein wenig schwerer wurden. Doch dann kam es wie es kommen musste… Hatte ich die ganze Zeit seit der Harzquerung keine Probleme mit Krämpfen gehabt sollte sich das am heutigen Tage wiedermal schlagartig ändern. Die rechte Wade fing an zu mucken. da ein Krampf ja nicht mal eben einfach so da ist sonder er sich über eine gewisse Zeit hinweg ankündigt wusste ich, dass ich zwar noch einige km so laufen könne, ich mir aber sicher sein kann, dass es mir irgendwann auf die Füße fällt und ich richtige Schwierigkeiten bekommen würde. Ich machte mir nun Gedanken darüber wo das Problem lag und hatte auch bald eine Lösung gefunden. Da ich ja in den letzten Monaten fast nie auf Asphalt unterwegs war, sondern immer wenn es ging im Wald und auf Feldwegen lief, war ich diese harte Untergrundbelastung wohl einfach nicht mehr gewohnt.

Bei km 25 machte ich Constantin erst mal vorsichtig drauf aufmerksam, dass was nicht so ganz in Ordnung sei und ich in den Waden und langsam auch in den Oberschenkeln Probleme bekomme. Er nam sofort Tempo raus, und passte sich mir an womit ich nun wirklich nicht gerechnet habe.es ging also „langsam“ weiter.  Doch da ich die Zeiten die ganze Zeit kontrollierte merkte ich schnell, dass wir bald wieder in den alten Schritt verfallen sind und uns immer noch bei ca 5:20 aufhielten. Der eine Kilometer mal schneller, der nächsten dann wieder ein wenig langsamer. ab km 32 war es dann so weit, ich hangelte mich unter echten Schmerzen von km zu km und dachte nicht im Traum daran auch nur rumm zu jammern. Das einzige was ich mal versuchte, war Constantin weg zu schicken um ihm nicht vollkommen die Zeit zu versauen die er plante. Aber da der Versuch eher halbherzig war wurde er von Ihm standhaft ignoriert, und mit den Worten “ Das bringen wir hier zusammen zu Ende. Nur unter 4 Stunden müssen wir bleiben“ 3:59h war seine schlechteste Marathonzeit und die wollte er wirklich nicht toppen.

Also biss ich die Zähne zusammen und zählte nun km um km und erstaunlicherweise lief es gar nicht so schlecht wenn ich bedenke, dass ich in beiden Beinen nun durchaus regelrechte Krampfschläge bekam. Aber sie wollten sich nicht so richtig festsetzen, als wüssten meine Beine, dass ich ohnehin nicht aufhöre bis das Ding im Kasten ist. Ich musste über mich selbst lachen als ich daran dachte das ich Jammerlappen in einigen Wochen 72 km über den Rennsteig laufen will und hier beim flachsten Marathon der Welt mit Krämpfen am Rande des Abgrundes stehe.

Auf den letzten km musste ich Constantin immer wieder ein bißchen bremsen, da er nun nur noch vom Adrenalin gepeitscht ins Ziel wollte.  Nach einer letzten Schleife war es dann so weit, wir waren in der Nähe des Ziels. Ein Blick auf die Uhr brachte mich fast zum weinen. Nein, nicht aus Enttäuschung, sondern vor Freude. wenn wir jettzt nicht mehr kriechen wird es eine Zeit um die 3:45 werden.

Auf der Zielgeraden setzte noch mal jemand an uns zu überholen, was ich mir nie im Leben kapflos gefallen lassen würde. Also blickte ich zu Ihm rüber und schüttelte mit dem Kopf. Er erwiederte es mit einem Nicken und ein Steigerungslauf über ca 50 Meter der in einem epischen Sprint der meinerseits von einem schallenden Kraftschrei begleitet wurde entbrannte. in einem unvergleichlichen Fotofinish stürzten wir beide über die Ziellienie.

Ich zog hierbei zwar den Kürzeren, was mir anhand der Zeiten jedoch vollkommen gleich war. Der Bessere hatte gesiegt, und der war am heutigen Tag nun mal nicht Ich.

Hier Nun mal die Zeiten von meinem Kontrahenten und mir

Er: 03:46:05,917

Ich: 03:46:05,927

Wenn das nicht Geil ist, dann weiß ich ja auch nicht. Leider ist Constantin an dieser Stelle ein wenig auf der Strecke geblieben und machte diesen Spass nicht mehr mit. Dazu muss man auch eine kleine Meise haben, mit seit mehr als 15 km kramfenden beinen einen solchen schlusssprint hinzulegen. Hätte ich dann einen Krampf bekommen wäre ich vieleicht sogar noch rollender Weise vor Ihm im Ziel gewesen😀

Leider sind von diesem Event noch keine Bilder vorhanden, wenn sie jedoch online sind werde ich sie mir als Datei bestellen und hier einige von Ihnen posten.

Im Zielbereich jagten mich dann noch die Krämpfe, und ich sackte doch noch das ein oder andere Mal zusammen. Am Nachmittag sollte es dann noch in die Spreewelten gehen. Meine Eletrn luden mich auf einen Saunanachmittag ein welcher mir richtig gut tat. Danke an dieser Stelle dafür.

So, nun ist es vollbracht, und meine Probleme hielten sich bis gestern so weit in granzen, dass ich nicht einmal Muskelkater hatte. Sicherlich nicht zuletzt wegen der Sauna. Aber dann am Dienstag musste ich ja unbedingt batminton spielen was mir nun einen barbarischen Muskelkater im Arsch beschert und mich diese Woche bis heute Lahm gelegt hat. Ich hoffe dass ich morgen mal laufen gehen kann, denn ich sehe langsam die Zeit schwinden, und für den Rennsteig bin ich noch lange nicht fit.

Aber mal sehen. Nun wünsche ich euch allen erst mal frohe Feiertage und viele schöne Stunden bei dem tollen Wetter.

Euer Marcel

Verfasst von: Marcel | April 21, 2011

Das Doppelpack gepackt

So, nun ist es vorbei, das lang erwartete Wochenende an dem ich einen Doppelstart machen wollte.  Am besten fange ich mal von ganz von vorn an.

Am Samstag morgen ging es, nachdem wir die Startunterlagen zusammen mit meinem Dad schon am Freitag an den Veranstalltungsorten geholt haben gleich auf zum Halbmarathon nach Lübbenau. Ich war glaube ich einer der ersten die an diesem Samstag da waren. Und so konnte ich noch in Ruhe zum Supermarkt gehen und mir was zu essen besorgen. kurz mal bei Carsten angerufen für den ich den Zugläufer spielen wollte. leider nicht ranngegangen, was mir sagte, dass er noch im Auto sitzt. Aber kurz darauf traf ich Ihn auf dem Weg zum Startbereich um seine Unterlagen zu holen.

Nachdem wir das erledigt hatten ging es noch schnell umziehen und dann auf zum Start. Nun herschte reges Treiben und die Bambinis waren an der reihe zu zeigen was sie auf dem Kasten haben. Meine Fresse, gut dass die nicht in meiner Altersklasse laufen die kleinen Raketen😉

Leider habe ich an beiden Tagen fast keine Bilder gemacht, weswegen ich erst mal warten muss bis die vom Veranstalter online sind um meine ganzen Eindrücke zu zeigen.

Nun standen wir am Start, und es ging los. Die ersten Kilometer waren ein einziges Platzsuchen was man ja aber kennt. dann waren wir laut Beschilderung bei km 3 und waren eigentlich viel zu schnell für Carsten.  Aber wir wollten erst einmal so weiter laufen und sehen was noch so passiert. Beim Halben in Berlin ist er 2:12 gelaufen und so dachte ich mir, das muss doch zu knacken sein. Wir waren gut auf Kurs Quatschten viel und genossen die herliche Spreewaldlandschaft die es wirklich lonenswert macht dort mal laufen zu gehen. Das einzige was Carsten von Beginn an zu stören schien, waren die Brücken die man immer Treppe hoch, Treppe runter erklimmen musste. Er redete immer von Problemen die er ab und an bei wettkämpfen hatte und der Angst dass sie wieder auftauchen wenn es gerade schwer wird. Ein offensichtlich mentales Problem welches Ihm von Beginn an verbietet einfach mal nur das Laufen an sich zu genießen. Daran müssen wir unbedingt arbeiten dachte ich mir und sagte ihm es mal so durch die Blume, indem ich Ihm sagte er solle einfach nur Atmen und genießen. Schien so weit erst mal zu klappen, aber mit den kilometerangaben stimmte was ganz und gar nicht. Wir hatten nach 12 km immer noch einen Schnitt von max 5 Min was eindeutig nicht sein konnte, denn es war sehr langsam für mich. Egal, wir machten weiter und alles lief hervorragend bis zum km 18. denn nun sollte ein Einbruch folgen den wir nicht in den Griff bekommen würden. Ich ließ Ihn weitestgehen in Ruhe und rechnete mal durch wo wir landen würden wenn wir nun mit einem 7er Schnitt ins Ziel traben würden.

Immer noch weit unter der Leistung von seinem Berlinresultat was mich erst mal beruhigte. Ich motivierte Ihn einfach mal die Zähne zusammen zu beißen und nur zu Laufen. nicht Denken, einfach machen, heißt es bei mir immer so schön.

Er sah nun wirklich nicht gut aus, was aber ok war, denn er war an seiner Grenze, ich lief leicht versetzt vor Ihm und redete ab und an beruhigend auf Ihn ein. Dann war es so weit, Wir waren auf den letzten 200 Metern. ich blickte auf die Uhr, und sah, dass wir unter 2 Stunden bleiben würden. Im Ziel stopte die Uhr bei 1:58h Also super Verbesserung zu dem Resultat von zwei Wochen zuvor. Was will man mehr dachte ich mir. Alles super.

Doch Carsten verblüffte mich auch hier wieder. anstatt sich maßlos über die Riesenleistung zu freuen, war er enttäuscht von den letzten 3-4 km. Ich konnte es nicht glauben und machte Ihm erst mal klar, was das im Gegensatz zu seinem letzten Lauf für ein riesiger Schritt war. Nach einiger zeit fing er sich dann zum Glück und konnte sich auch wieder freuen. Also, alles richtig gemacht. Für Ihn ein tolles Ergebniss und für mich ein gutes Resultat als erstes mal Zugpferdchen sein.

Zufrieden verabschiedeten wir uns voneinander und er wünschte mir viel Erfolg für den Marathon am kommenden Tag. Mir taten jedoch auch schon ein wenig die Waden weh, da ich so langsames laufen nicht mehr gewohnt war. aber erst amal sehen was die Nacht so bringt und dann mit voller Power in den nächsten Tag starten.

So, das war die Story vom Halbmaraton in Lübbenau, und da ich nun arbeiten muss, und Ihr euch denken könnt, dass der nächste Bericht noch ein wenig länger ausfallen wird, werde ich nun erst mal Schluss machen und euch noch ein wenig auf die Folter spannen. Fals ich es bis Morgen nicht schaffe wünsche ich Euch allen jedoch ein frohes Osterfest und fleißige Häßchen.

Euer Marcel😀

Verfasst von: Marcel | April 15, 2011

Es geht in die erste Runde

Nun ist das erste entscheidende Wochenende rann und ich bin aufgeregt als obs schon der Rennsteig wäre. Die Vorbereitungen der letzten Wochen liefen mehr als nur erfreulich und ich blicke voller Zuversicht auf das bevorstehende Ereigniss. Der Spreewaldmarathon ist drann. Am Samstag soll der Halbmarathongelaufen werden und dann am Sonntag der Marathon. Da ich nun mitlerweile von Trainingsplänen Abstand genommen habe, werde ich mich einer vollkommen neuen Erfahrung hingeben und bin gespannt wie ein Flitzebogen ob man auch mit nur drei Einheiten in der Woche die es bei mir aus Zeitmangel leider in der ein oder anderen Woche nur waren ein solches Unternehmen wie einen Doppelstart bei den langen Distanzen aushalten kann und trotzdem gut durch beide Wettkämpfe kommt.

Ich werde den Halmarathon am Samstag nicht mit der vollen Kraft sondern als zügigen Dauerlauf machen. So, dass ich am Sonntag den Marathon als Wettkampf laufen kann und auch eine halbwegs respektable Zeit erreichen kann. Mein Traum wäre eine Zeit von ca 3:40h Das witzige ist, dass am Samstag beim Halben ein guter Bekannter aus Wiesenburg mit von der Partie ist und ich so nicht ganz allein laufen muss.

Und da ich ein kleiner Glückspilz bin, ist auch am Sonntag ein anderer guter Läufer aus Wiesenburg mit dabei. er sagte mir, dass er eine Zeit von ca 3:40 erreichen möchte worauf ich dann auch meinen Plan begründe. ich werde mich einfach bei Ihm festbeißen und mich erst im Ziel wieder aushacken😀

weiterhin werde ich das ganze Wochenende bei meinen Eltern in Luckau sein was auch schon lange nicht mehr der Fall war und die freuen sich auch schon tierisch drauf mich zu sehen. Es soll ein tolles Wochenende werden und so wie es aussieht spiel das Wetter ja auch mit. zwischen 15 und 17 Grad und leicht bewölkt, dass geht ja fast nicht mehr besser.

Sollte ich dieses Wochenende gut überstehen, wovon ich jatzt erst mal ausgehe, Sind die Weichen schon mal in die richtige Richtung gelegt und das Projekt Rennsteig Supermarathon kann weiter gehen. die Umfänge im Training werde ich nicht großartig steigern, da iahc denke, dass diese mit 100 bis 120 km in der Woche auf jeden Fall ausreichend sein müssten. Aber warten wir erst mal ab was sich an diesem langen Wochenede alles ergeben wird.

Viel Glück wünsche ich an dieser Stelle auch allen Bloggern die an diesem Wochenende am 24h Lauf am Seilersee starten. Ganz besonders dir Marco.😀

Ich bin im Geiste bei dir. 150 km hast du dir im Hinterkopf eingemeißelt, und so wie ich dich kenne werden es auch keine 10 cm weniger. Alles Gute an dich und alle Anderen und viel Erfolg.

Ich werde mich am Samstag Abend mit einem kurzen Zwischenbericht wiedre melden und dann mal meine ersten Eindrücke beschreiben. So wie es sich im Netz ließt, ist dieses Laufereigniss eines der sehr schönen in unserem Land, und ich bin gespannt ob es meine Erwartungen auch erfüllen kann

Alles Gute und ein erfolgreiches Wochenende.

Euer Marcel


Verfasst von: Marcel | April 8, 2011

Überblick der letzten Woche

So, nun möchte ich mal einen Überblick über die letzte Woche abgeben. Nicht dass Ihr noch denkt ich war Faul, nein ganz im Gegenteil…

Angefangen mit der gesamten letzten Woche. Da habe ich insgesamt einen Umfang von ca 120 km abgespult. Was das meiste ist was ich in einer Woche je gelaufen bin. Den grandiosen Höhepunkt dieser Woche gab es am Samstag. Da bin ich am späten Vormittag zu einem langen Lauf aufgebrochen. Ich hatte vor erstmals in diesem Jahr die 4 Stundenmarke zu knacken. Es war ja ziemlich warm was mir ein wenig Sorgen machte wobei ich mich auch tierisch freute einmal in kurzen Klamotten unterwegs sein zu können ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass ich nach einer Weile auskühlen könnte.

Der Lauf startete mit leichten Magenbeschwerden was mich aber nicht störte da ich erst kurz vorher was gegessen hatte. Ich wusste, dass es sich wieder legen würde und ich nach einer Weile vermutlich ein um so größeres Wohlbefinden haben würde. Kurz gesagt war es im großen und Ganzen ein total schöner Lauf mit alles Facetten die ein solcher langer Lauf so mit sich bringen konnte.  Nur ernste Zweifel waren zu keinem Zeitpunkt da. Lediglich kurz vor schluss, als ich dann schon weit über 3 Stunden auf den Sohlen hatte hatte ich kurz das Bedürfniss eine kleine Abkürzung nehmen zu wollen.  Ich gab diesem Gedanken jdoch nicht nach und beendete so einen Lauf der eine reine Laufzeit von 4:03h und eine Gesamtzeit von ca 4:25h hatte. Somit hatte ich erstmals in diesem Jahr die 40 km Marke deutlich überschritten und müsste nach meinem Gefühl ungefär bei 45 km gelandet sein. Ein toller Lauf welcher mir jedoch auch erst mal alles abverlangte dachte ich, aber dazu später mehr😉

Nun hatte ich zwei Tage Ruhe eingeplahnt an denen ich auch tolle Sachen erleben durfte. erst war ich mit meiner besseren Hälfte Sonntag brunchen und danach Tretboot fahren. Der sonnige Sonntag lud ja geradezu dazu ein. Und wie sollte es anders sein, fing ich nach kurzem so an zu schwitzen, dass ich die Badehose angezogen habe welche sich rein zufällig in meinen Rucksack verirt hatte und kurz darauf machte es auch schon “ PLATSCH “ und die Badesaison war für mich eröffnet. Brrrr war das frisch da drinnen. lange hält man es noch nicht aus in der ca 12 Grad kühlen Havel. Aber es war so toll, dass ich das im Laufe der Fahrt noch zwei mal wiederholen musste. Dann ging es noch Eis essen und den Omas einen Besuch abstatten wie es sich gehört.

Am Montag war dann komplett Trainingspause und am Dienstag hatte ich einen mittleren Lauf geplant welcher dann über 26 km gehan sollte und in einem Fahrtenspielähnlichen Tempolauf endete. Die ganze Power musste ja irgendwo hin. Nach 1:55h war auch diese Einheit abgeschlossen und ich wieder sehr zufrieden mit mir zu Hause angekommen. Nun sollte dann noch ein Tag Pause folgen bevor ich eine Nacht in Schmewitz verbringen wollte um mal wieder einen langen Lauf in dem Hohen Fläming zu absolvieren. Geplant waren hier erst mal ca 3 Stunden da es sehr windig war und ich auch einen ganzen Arbeitstag in den Knochen hatte. Aber meisetens kommt es anders, und zweitens als man läuft…

 

Ich fand irgendwie einen bestimmten Weg den ich nehmen wollte nicht den ich einmal 1:30 in die eine Richtung laufen wollte und dann wieder zurück einfach nicht richtig. Und ständig stand ich irgendwo am Waldrand wo der Weg plötzlich aufhörte. Nach einer Stunde des umherirrens hatte ich dann einen Pukt gefunden von dem ich aus einfach mal einen Weg und zwar die Rute 62 vom Burgenwanderweg in eine Richtung laufen wollte. leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Lust mehr. Meine Motivation war am Ende.

Aber nicht mit dem Grenzläufer dachte ich bei mir. hatte ich den Namen der Seite ja nicht ohne Grund so gewählt. Also ging es weiter geradeaus, und immer den Zeichen des Weges an den Bäumen entlang. Belohnt wurde ich dafür mit einer abwechslungreichen und einfach schönen Strecke welche mich forderte und auch zu begeistern wusste. So kam die Motivation wieder und ich beschloss von dem „Stundenpunkt “ an einfach trotz schon gelaufener 10-12 km einfach noch mal eineinhalb Stunden in die eine Richtung zu laufen.

Gesagt, Getan… Und so wurden aus geplanten 3 Stunden erneut 4:08 reine Laufzeit welche mich nahe an den Rand meiner momentanen Leistungsfähigkeit zu bringen schienen. Da es im Hohen Fläming wied der Name schon verrät doch ein wenig hügeliger ist als um Potsdam herrum war ich nach drei Stunden so weit, dass ich meinen Apfel aß den ich immer mit habe wenn ich auf lage Touren gehe. Das Ding wirkte wiedermal wie ein Booster und ich stand wieder für eine Zeitlang frisch und munter auf den Beinen. nach ca 3:40 nahm ich dann noch ein Gel welches mich sicher über die letzten Kilometer brachte die scheinbar nur bergauf gehen sollten. Glücklich aber auch ziemlich am Ende meiner Leistungen war ich dann um kurz vor halb neun wieder zu Hause und war überglücklich erneut einen Lauf von weit mehr als 40 km geschafft zu haben. Da es aus vollem Training herraus war mache ich mir nun keine Sorgen mehr über das Wochenende vom Spreewaldmarathon wo ich ja an zwei Tagen einen Halben und einen vollen Marathon laufen werde.

 

Ich bin glücklich und werde den heutigen “ lauffreien “ Tag sehr genießen.

Liebe Grüße, Euer Marcel😀

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